Fachaussprecher im Beirat Neustadt:SozialesBildungJugendKulturGesundheitSicherheitInneres
1958
Herkunft
Arbeiterkind, aufgewachsen in Haltern am See in einer Familie ohne akademische Tradition. Bildung war für mich kein Selbstverständnis, sondern ein erkämpfter Weg. Diese Herkunft prägt mein Verständnis von sozialer Gerechtigkeit, mein politisches Engagement und meinen Einsatz für Menschen, die nicht mit Privilegien starten.
1965-1984
Bildung
Abitur in Haltern am See. Studium der Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Erstes Juristisches Staatsexamen. Juristischer Vorbereitungsdienst in Nordrhein-Westfalen, Zweites Juristisches Staatsexamen.
1984-1987
Wissenschaft
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kriminologischen Seminar der Universität Bonn.
1987-1999
Bundestag & SPD-Fraktion
Leiter des Abgeordnetenbüros der Bundestagsabgeordneten und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Renate Schmidt. Anschließend Referent in der SPD-Bundestagsfraktion in Bonn mit verschiedenen Aufgaben. Nebenamtlicher Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Köln.
1999-2009
Bundesversicherungsamt
Referatsleiter beim Bundesversicherungsamt in Bonn. Stellvertretender Vorsitzender der Prüfungskommission an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Sozialversicherung in Berlin.
seit 2009
Berater & Dozent
Berater und Lehrbeauftragter im Gesundheitswesen. Beratung von Krankenhäusern, Krankenkassen und Akteuren im Gesundheitswesen. Lehraufträge an Hochschulen und Mitglied der Prüfungskommission der IHK Oldenburg.
heute
Ehrenamt & Neustadt
Stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neustadt, Bremen. Ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Bremen. Mitglied in der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold.
Wofür ich stehe.
Ein Plan für die Neustadt. Offen. Sozial. Machbar.
Ich stehe für eine Politik, die zuhört, erklärt und konkrete Verbesserungen möglich macht. Gute Versorgung vor Ort, starke Sport- und Jugendangebote, bezahlbare neue Energien und transparente Entscheidungen gehören für mich zusammen. Die Neustadt braucht keine abstrakten Versprechen, sondern ansprechbare Politik mit Fachlichkeit, Erfahrung und einem klaren sozialen Kompass.
Gute Versorgung vor Ort
Gesundheit beginnt im Stadtteil: mit erreichbaren Angeboten, starker ambulanter Versorgung, Frauengesundheit, sozialer Beratung und verlässlicher Krankenhausfinanzierung.
Sport und Jugend brauchen Platz
Ich setze mich für starke Vereine, sanierte Sportstätten, Jugendorte und offene Angebote ohne Konsumzwang ein. Das Neustädter Modell zeigt, wie praktische Unterstützung aussehen kann.
Neue Energie muss bezahlbar bleiben
Klimaschutz links der Weser braucht Lösungen, die funktionieren und bezahlbar bleiben: Erdwärme, Anergie, Nahwärme, gute Planung und transparente Kosten.
Politik muss verständlich sein
Sprechstunden, Runde Tische und klare Entscheidungen gehören für mich zusammen. Politik wird besser, wenn Menschen früh beteiligt werden und Verfahren nachvollziehen können.
Bezahlbares Wohnen, Bildung & Jugend
Wohnen muss bezahlbar bleiben, für Familien, Studierende und Ältere. Gleichzeitig brauchen unsere Kinder und Jugendlichen die besten Bildungschancen und sichere Räume.
Beiratssitzung: Langemarckstraße, Piepe und Bewohnerparken
Der Beirat Neustadt hat die Langemarckstraße einstimmig nicht umbenannt, sondern setzt auf kritische Einordnung mit Zusatzschildern, QR-Infos und einem breiten Erinnerungsprozess. Zur Piepe wurde ein ressortübergreifender Runder Tisch beschlossen, dazu Streetwork, bessere Reinigung und perspektivisch eine dezentrale Drogenhilfe. Für die westliche Neustadt sprach sich der Beirat für drei Bewohnerparkzonen aus, Start voraussichtlich im November 2026.
Beiratssitzung: Parken in Quartieren und Pilotprojekt Neustadt-West
Im Mittelpunkt stand das Konzept „Parken in Quartieren" mit dem Pilotprojekt Neustadt-West, das auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Gehwegparken reagiert. Die Parkraumordnung soll ab Mitte Juli 2026 umgesetzt werden, das Bewohnerparken im November 2026 starten – ein Bewohnerparkausweis soll 75 Euro pro Jahr kosten. Diskutiert wurden Barrierefreiheit, Parkdruck, Quartiersgaragen, Park-and-Ride und Verbesserungen im Nahverkehr.
Sicherheitslage in der Neustadt
Die Polizei berichtete über die fünf Schusswaffenvorfälle im März, die zu erhöhter Präsenz im Stadtteil geführt haben. Es handelt sich ausdrücklich um Beziehungstaten, keine Zufallstaten, die Ermittlungen laufen mit Hochdruck. Insgesamt verzeichnet die Polizei einen Rückgang der Kriminalität.
Klinikum Links der Weser: MVZ bleibt, Umzug 2029
Am Standort soll weiterhin ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) entstehen. Der Umzug des Klinikums ans Klinikum Bremen-Mitte ist für Ende 2029 geplant. Aktuell wird ein Volksbegehren vorbereitet, das die Verlagerung verhindern will.
Schulstandort Delmestraße
Die Transformation des Schulcampus (Kita, Grundschule, Oberschule) macht Fortschritte, doch Eltern und Beirat äußerten deutliche Kritik an fehlenden Raumkapazitäten und schleppenden Zeitplänen. Der Beirat erarbeitet eine Beschlussvorlage, die den Senat auffordert, den Campus Delmestraße für das Förderprogramm LuKIF 2 zu priorisieren.
Verkehr: Deichschart & Gneisenaustraße
Der Beirat beschloss einstimmig (bei einer Enthaltung), die zuständigen Senatorinnen zu bitten, die Verkehrsplanung im Bereich Deichschart/Brücke Werdersee zu überarbeiten, mit Blick auf Fußgänger, Radverkehr, Barrierefreiheit und Hochwasserschutz. Für die Beseitigung von Barrieren in der Gneisenaustraße wurden bis zu 31.255 € aus dem Stadtteilbudget Verkehr bereitgestellt.
Globalmittel-Beschlüsse
Der Beirat beschloss Förderungen für das DRK Bremen (Ferienprogramme Freizi Neustadt 2026, bis 4.214 €), die Offenen Ateliers Bremen Neustadt e.V. (bis 1.185 €), die Bepflanzung des Gottfried-Menken-Platzes (bis 500 €) und das SummerSounds Festival 2026 (bis 2.973 €). Der Antrag des Kleingärtnervereins Neustadt Süd auf einen Vereinsheim-Anbau wurde mangels öffentlicher Zugänglichkeit abgelehnt.
Langemarckstraße & Bürgermeister-Smidt-Brücke
Die Bürger:innenbeteiligung zur Umbenennung der Langemarckstraße läuft, eine zweite Veranstaltung findet am 23. April statt. Außerdem wurde die Wiedereröffnung der Bürgermeister-Smidt-Brücke für den ÖPNV ab dem 13. April als wichtige Verbesserung für den Stadtteil begrüßt.
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